Anmelden | Registrieren

powered by Personello Fotogeschenke Fotogeschenke

Zitate von Goethe - Gedichte von Goethe

Zitate Goethe

Zur Person

Der Dichter Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren. Er starb am 22. März 1832 in Weimar.

Von ihm stammen beispielsweise die berühmten Werke "Der Erlkönig" oder "Faust".

Zwei Dinge sollten Kinder von ihren eltern bekommen: Wurzeln und Flügel...

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Es ist nicht genug, zu wissen, man muß es auch anwenden; es ist nich genug, zu wollen, man muß es auch tun.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Wer die Menschen so behandelt,
wie sie sind,
der macht sie damit schlechter.
Wer aber die Menschen so behandelt,
wie sie sein könnten,
der macht sie damit besser.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

  • gepostet von Jens78 | 
  • Thema: Menschen

Man könnt erzogene Kinder gebären, wenn ihre Eltern erzogen wären.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Wer die Augen offen hält, dem wird im Leben manches glücken.
Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Ursprünglich eignen Sinn laß dir nicht rauben,
woran die Menge glaubt, ist nicht zu glauben.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Wer an nichts glaubt, verzweifelt an sich selber.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

  • gepostet von Jens78 | 
  • Thema: Glaube

Zum 70. Geburtstag

Wer die Körner wollte zählen,
die dem Stundenglas entrinnen,
würde Zeit und Ziel verfehlen,
solchem Strome nachzusinnen.

Auch vergehen uns die Gedanken,
wenn wir in dein Leben schauen,
freien Geist in Erdeschranken,
freies Handeln und Vertrauen.

So entrinnen jeder Stunde
fügsam glückliche Geschäfte.
Segen dir von Mund zu Munde!
Neuen Mut und frische Kräfte!

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Alles Gescheite ist schon gedacht worden. Man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!
Allein und abgetrennt
Von aller Freude,
Seh ich ans Firmament
Nach jener Seite.
Ach! der mich liebt und kennt,
Ist in der Weite.

Es schwindelt mir, es brennt.
Mein Eingeweide.
Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

In jeder großen Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn; man muß sich hüten, ihn nachdenklich auszubrüten und zu pflegen.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Christus hat Recht, uns auf die Kinder zu weisen, von ihnen kann man leben lernen und selig werden.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Allwissend bin ich nicht, doch ist mir viel bewußt.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

(Faust)

Den lieb' ich, der Unmögliches begehrt.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

(Faust)

  • gepostet von Jens78 | 
  • Thema: Liebe

Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß. Mit dem Wissen wächst Zweifel.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Zu lieblich ist's, ein Wort zu brechen,
Zu schwer die wohlerkannte Pflicht,
Und leider kann man nichts versprechen,
Was unserm Herzen widerspricht.

Du übst die alten Zauberlieder,
Du lockst ihn, der kaum ruhig war,
Zum Schaukelkahn der süßen Torheit wieder,
Erneust, verdoppeltst die Gefahr.

Was suchst du mir dich zu verstecken!
Sei offen, flieh nicht meinem Blick!
Früh oder spät mußt' ich's entdecken,
Und hier hast du dein Wort zurück.

Was ich gesollt, hab' ich vollendet;
Durch mich sei dir von nun an nichts verwehrt;
Allein, verzeih dem Freund, der sich nun von dir wendet
Und still in sich zurücke kehrt.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Kein Zwang sei in der Religion !
Das Rechte ist ja deutlich genug unterschieden vom Falschen.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

  • gepostet von Jens78 | 
  • Thema: Glaube

Der Irrtum wiederholt sich immerfort in der Tat.
Deswegen muß man das Wahre unermüdlich in Worten wiederholen.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Weihnachten

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend,
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend -
Solch ein Fest ist uns bescheret,
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und her und immer wieder.

Aber, Fürst, wenn dir's begegnet
Und ein Abend so dich segnet,
Daß als Lichter, daß als Flammen
Vor dir glänzten allzusammen
Alles, was du ausgerichtet,
Alle, die sich dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entzücken.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Der Dilettant verhält sich zur Kunst wie der Pfuscher zum Handwerk.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Bundeslied

Den künftigen Tag' und Stunden,
Nicht heut dem Tag allein,
Soll dieses Lied verbunden
Von uns gesungen sein.
Euch bracht ein Gott zusammen,
Der uns zusammenbracht.
Von schnellen, ewigen Flammen
Seid glücklich durchgefacht!

Ihr seid nun eins, ihr beide,
Und wir mit euch sind eins.
Auf, trinkt der Dauerfreude
Ein Glas des echten Weins!
Auf, in der holden Stunde
Stoßt an und küsset treu
Bei diesem neuen Bunde
Die Alten wieder neu.

Nicht lang in unserm Kreise
Bist nicht mehr neu darin,
Kennst schon die freie Weise
Und unsern treuen Sinn.
So bleib' zu allen Zeiten
Herz Herzen zugekehrt;
Durch keine Kleinigkeiten
Werd' unser Bund gestört!

Uns hat ein Gott gesegnet
Ringsum mit freiem Blick,
Und wie umher die Gegend
So frisch sei unser Glück.
Durch Grillen nicht gedränget
Verknickt sich keine Lust;
Durch Zieren nicht geenget
Schlägt freier unsre Brust.

Mit jedem Schritt wird weiter
Die rasche Lebensbahn,
Und heiter, immer heiter
Steigt unser Blick hinan,
Und bleiben lange, lange,
Fort ewig so gesellt.
Ach, dass von einer Wange
Hier eine Trane fällt!

Doch ihr sollt nichts verlieren,
Die ihr verbunden bleibt,
Wenn einen einst von Vieren
Das Schicksal von euch treibt;
Ist's doch, als wenn er bliebe:
Euch ferne sucht sein Blick;
Erinnerung der Liebe
Ist wie die Liebe Glück.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Gedicht zum Muttertag

Obgleich kein Gruß, obgleich kein Brief von mir
So lang dir kommt, lass keinen Zweifel doch
Ins Herz, als wär die Zärtlichkeit des Sohns,
Die ich dir schuldig bin, aus meiner Brust
Entwichen. Nein, so wenig als der Fels,
Der tief im Fluss vor ew'gem Anker liegt,
Aus seiner Stätte weicht, obgleich die Flut
Mit stürm'schen Wellen bald, mit sanften bald
Darüber fließt und ihn dem Aug entreißt,
So wenig weicht die Zärtlichkeit für dich
Aus meiner Brust, obgleich des Lebens Strom,
Vom Schmerz gepeitscht, bald stürmend drüber fließt
Und von der Freude bald gestreichelt, still
Sie deckt und nie verhindert, dass sie nicht
Ihr Haupt der Sonne zeigt und ringsumher
Zurückgeworfen Strahlen trägt und dir
Bei jedem Blicke zeigt, wie dich dein Sohn verehrt.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Wäre nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken.
Läge nicht in uns des Gottes eigne Kraft, wie könnt uns Göttliches entzücken?

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

(Zahme Xenien III)

  • gepostet von Jens78 | 
  • Thema: Glaube

Zum Seitenanfang