Trauer
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Land, als flöge sie nach Haus.
Autor: Joseph von Eichendorff
Das wird mein Geschenk sein:
Wenn ihr bei Nacht den Himmel anschaut,
wird es euch sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Wenn ihr euch getröstet habt, werdet ihr froh sein,
mich gekannt zu haben.
Autor: Antoine de Saint-Exupéry
(Der kleine Prinz)
Geliebt wirst du einzig, wo du schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.
Autor: Theodor W.Adorno
Wenn ihr mich sucht, sucht mich in eurem
Herzen, habe ich dort eine Bleibe gefunden, bin
ich immer bei euch.
Autor: unbekannt
Wir wollen nicht trauern, daß wir dich verloren haben, sondern dankbar dafür sein, daß wir dich gehabt haben.
Autor: unbekannt
Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten,
die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe, das einzig
Bleibende, der eizige Sinn.
Autor: unbekannt
Es weiß keiner von uns, was er wirkt und was er
Menschen gibt. Es ist für uns verborgen und soll es bleiben.
Manchmal dürfen wir ein klein wenig davon sehen, um
nicht mutlos zu werden.
Autor: Albert Schweitzer
Ich fühle mich tot, tief in mir drin.
Und nur der Schmerz lässt mich wissen, dass ich am Leben bin.
Autor: unbekannt
Weine nicht, weil schöne Zeiten vorbei sind,
sondern lächle, dass du sie erleben durftest.
Autor: unbekannt
Der Schmerz ist das, was wir als das uns Eigenste und als das Fremdeste empfinden.
Autor: Paul Valéry
Der Schmerz, der uns zugefügt wird, ist nicht die schwerste Last des Lebens. Viel schwerer legt sich eines Tages auf unsere Schultern der Schmerz, den wir den anderen zugefügt haben.
Autor: Herman Bang
Beurteile nie einen Menschen nach seiner Fröhlichkeit, ich habe auch gelacht um nicht weinen zu müssen.
Autor: unbekannt
Weiß nicht, woher ich bin gekommen,
weiß nicht, wohin ich werd genommen,
doch weiß ich fest, daß ob mir ist,
eine Liebe die mich nie vergißt.
Autor: J. Kerner
Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist, Abschied zu nehmen von Menschen, Gewohnheiten, sich selbst.
Irgendwann plötzlich heißt es damit umgehen, ihn aushalten, annehmen, diesen Abschied, diesen Schmerz des Sterbens, dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.
Autor: unbekannt
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man sieht es kaum, denn
eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein,
bestimmte lang mein Leben, drum wird dies eine Blatt
allein, mir immer wieder fehlen.
Autor: unbekannt
Und immer wieder.............
meine Beine setzen Schritt für Schritt ihren Weg fort...
lang,steinig und schwer ist er........... Tag für Tag....... immer wieder.
Endlos wie der Horizont scheint er mir..... der Weg zu Dir....... immer wieder.
Gebeugt und der Blick nach unten gesengt......... gehe ich zu Dir.
Regentropfen fallen auf mein Haar und doch, spüre ich sie nicht an mir.
Meine Augen lesen Deinen Namen....immer wieder .......Fassungslos stehe ich da ,sehe deinen Garten .....
DIESE Schönheit erreicht mich und mein Herz aber nicht.
Ich setze mich auf den Rand ....zu Dir ......
meine Hände fühlen diese DICH bedeckende Erde.
Kühl und Feucht .........einfach Stille.
Nichts in mir ist mehr an seinem Platz.
Suche DICH im Wind und warte geduldig auf ein Zeichen von Dir...immer wieder
Windrad dreht sich ..... bist DU da ???.
In meinen Gedanken sprechen wir die gleiche Sprache ....höre Deine Stimme.....
mein Herz schreit.....nach Dir....Stille...unendliche Stille.
Hilf mir doch.... wann kommst Du endlich zurück??
Ich liebe Dich..........hörst DU mich denn nicht ???
Wem sollte ich meine Gedanken,Hoffnungen und Trauer auch sonst erzählen.......wenn nicht Dir.
Kannst Du meine Hände in der Erde spüren........
für wen sollte ich sie auch sonst anfassen.
Wind fährt durch mein Gesicht........ streicht meine Wange,
Du tröstest mich ???..... wer könnte es auch sonst sein.
Meine Hände zünden ein Licht für Dich an.......
in dem Lichterstrahl sehe ich Deine Augen,hell und leuchtend.... wie Du.
WARUM.... frage ich nicht mehr,will ich Dich doch zurück.
Ein einziger Kampf mit mir selbst ............immer wieder um DICH.
Schmetterlinge tanzen ,schillernd und bunt...wie einst Du.
Tief in meinem Herzen nehme ich Dich mit......... immer wieder.
Und wenn die Nacht endlich ihre Flügel ausbreitet
wünsche Dich in Sicherheit ,als leuchtender Stern.
Schwer erhebe ich mich,will nicht gehen....doch immer wieder muß ich OHNE DICH nach Hause gehen......
Meine Füße gehen Schritt für Schritt ihren Weg zurück...
immer wieder OHNE DICH.
Mein Weg wird mich ewig zu Dir führen ...egal..
werde ich auch Alt und faltig,
sehe ich auch Blätter fallen ,
gehe ich bei Sturm oder Eis,
sitze in Wind oder Regen,
Sonne kann es nicht mehr geben.
Sich mir die nächste Jahreszeit in ihrer Pracht auch zeigen mag...
erreicht mich nicht........... viel zu lange "OHNE DICH" ............
immer wieder führt mich meinen Weg zu Dir zurück ,
egal ob hier auf Erden oder in aller Ewigkeit.
Bettina mit Oli ganz tief im Herzen und den anderen fest an den Händen
Autor: Bettina Martin
Entschlossenheit im Unglück
ist immer der halbe Weg zur
Rettung.
Autor: Johann Heinrich Pestalozzi
Unglücksfälle sind wie
Messer, entweder sie arbeiten
für uns oder schneiden uns,
je nachdem, ob wir sie am Griff
oder an der Schneide anfassen.
Autor: James Russel Lowell
Das Unglück ist ebenso wie der Ruhm imstande, Energien zu wecken.
Autor: Maurice Barrès
Im Augenblick, da ich die leise innere Stimme unterdrücke,
werde ich aufhören, nützlich zu sein.
Autor: Gandhi
Ich will Frieden...
... weil Krieg tötet und jeder Mensch doch
nur ein Leben hat!
Autor: unbekannt
Nun sind sie vorüber, jene Stunden,
Die der Himmel unsrer Liebe gab,
Schöne Kränze haben sie gebunden,
Manche Wonne floß mit ihnen ab.
Was der Augenblick geboren,
Schlang der Augenblick hinab,
Aber ewig bleibt es unverloren,
Was das Herz dem Herzen gab.
Autor: Adalbert Stifter
Zu lieblich ist's, ein Wort zu brechen,
Zu schwer die wohlerkannte Pflicht,
Und leider kann man nichts versprechen,
Was unserm Herzen widerspricht.
Du übst die alten Zauberlieder,
Du lockst ihn, der kaum ruhig war,
Zum Schaukelkahn der süßen Torheit wieder,
Erneust, verdoppeltst die Gefahr.
Was suchst du mir dich zu verstecken!
Sei offen, flieh nicht meinem Blick!
Früh oder spät mußt' ich's entdecken,
Und hier hast du dein Wort zurück.
Was ich gesollt, hab' ich vollendet;
Durch mich sei dir von nun an nichts verwehrt;
Allein, verzeih dem Freund, der sich nun von dir wendet
Und still in sich zurücke kehrt.
Autor: Johann Wolfgang von Goethe
Wie hab ich das gefühlt was Abschied heißt.
Wie weiß ichs noch: ein dunkles unverwundnes
grausames Etwas, das ein Schönverbundnes
noch einmal zeigt und hinhält und zerreißt.
Wie war ich ohne Wehr, dem zuzuschauen,
das, da es mich, mich rufend, gehen ließ,
zurückblieb, so als wärens alle Frauen
und dennoch klein und weiß und nichts als dies:
Ein Winken, schon nicht mehr auf mich bezogen,
ein leise Weiterwinkendes, schon kaum
erklärbar mehr, vielleicht ein Pflaumenbaum,
von dem ein Kuckuck hastig abgeflogen.
Autor: Rainer Maria Rilke
O Täler weit, o Höhen,
O schöner, grüner Wald,
Du meiner Lust und Wehen
Andächtger Aufenthalt.
Da draußen, stets betrogen,
Saust die geschäftge Welt;
Schlag noch einmal die Bogen,
Um mich, du grünes Zelt.
Wenn es beginnt zu tagen,
Die Erde dampft und blinkt,
Die Vögel lustig schlagen,
Daß dir dein Herz erklingt:
Da mag vergehn, verwehen
Das trübe Erdenleid,
Da sollst du auferstehen
In junger Herrlichkeit!
Da steht im Wald geschrieben
Ein stilles, ernstes Wort
Von rechtem Tun und Lieben,
Und was des Menschen Hort.
Ich habe treu gelesen
Die Worte schlicht und wahr,
Und durch mein ganzes Wesen
Wards unaussprechlich klar.
Bald werd ich dich verlassen,
Fremd in der Fremde gehn,
Auf buntbewegten Gassen
Des Lebens Schauspiel sehn;
Und mitten in dem Leben
Wird deines Ernsts Gewalt
Mich Einsamen erheben,
So wird mein Herz nicht alt.
Autor: Joseph von Eichendorff
Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, einer etwas mehr zu leiden.
Autor: Wilhelm Busch
Es kommt ein Augenblick, beim Abschiednehmen, wo in der Vorwegnahme des Schmerzes der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.
Autor: Gustave Flaubert
Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht.
Autor: Friedrich Hebbel
Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommenden Winter atmen wir Abschied.
Autor: Rainer Maria Rilke
Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung.
Autor: unbekannt
(Deutsches Sprichwort)
Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen. Möge die Sonne dein Gesicht erhellen. Möge der Wind dir den Rücken stärken und der Regen um dich herum die Felder tränken. Möge der gütige Gott dich in seinen Händen halten.
Autor: unbekannt
(Spruch aus Irland)
Abschied ist immer ein wenig Sterben.
Autor: unbekannt
(Spruch aus Frankreich)
Es gibt zwei Arten von Abschieden: den einen erlebt man, den andern erleidet man.
Autor: unbekannt