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Jeder hier und heute kennt
Einen, der sich Dieter nennt
viele kleine Alltagspannen
gab es oftmals einzuplanen

Neugierig und gut gelaunt
War er stets und hat geraunt
Wenn er einmal hungrig war
Wurde er ungnädig, wirklich wahr

Später wollte unser Bester
Räumlich stets zu seiner Schwester
Viel gab es in ihrem Zimmer
Besuchen wollte er sie immer

Damals, in der erwähnten Zeit
Gab es häufig Zoff und Streit
Aufregung am laufenden Band
Man damals mit dem Dieter fand

Die Sorgen waren manchmal groß
Mit ihm war immer sehr viel los
Man hat sich Zeit für uns genommen
oft ist die Rettung gar gekommen

Mit unseren zeitweiligen Dramen
Kannte man uns schon mit Namen
Denken wir heute dran zurück
Sagen wir: Scherben bringen Glück

In der Kindergartenzeit
Kam es öfter mal soweit
Die Leiterin rief bei uns an
Holen Sie Ihren Sohnemann!

Denn nach einer kurzen Weile
Hatte er schon Langeweile
Alles kannte er dann schon
Unser sehr spezieller Sohn

Den Rückzug hatte er angetreten
Zu Hause blieb er sehr betreten
Wieder ging das Telefon:
Ist zu Hause heut´ Ihr Sohn?

Für die Kindergartenfeste
Bastelten wir nur das Beste
Um keinen Ärger zu bekommen
Sind wir mit dem Strom geschwommen

Später war seine schönste Zeit
Denn da waren wir soweit
unser neues Haus zu bauen
Da gab´s viel für ihn zu schauen

Kein Kindergarten, man war groß
Die Aufregungen, echt famos
Bagger und Betontransport
Dieter liebte diesen Ort

Man lieferte uns Holz und Steine
Super-spannend - große, kleine
Als dann die Elektrofirma kam
Seine Zukunft ein Ziel bekam:

Ich werde auch Elektriker,
sprach er, weil er wollt´ es sehr
und was er sich hat vorgenommen
das ist dann wirklich so gekommen

die Lehrerin sah bald sein Ziel:
Der schafft alles, was er will
war der Weg auch oft gewunden
hat er stets sein Ziel gefunden

Wie ging es weiter, mit 16 Jahren
Wollte er Motorrad fahren
Wir sagten nein, weil gefährlich
Und wir dachten uns (ganz ehrlich)

glaubten, wir hätten unsere Ruh´
Wir trauten Dieter noch nicht zu
Dass er Geld sich würd´ ersparen
Um mit dem Teufelsgerät zu fahren

Doch wir hatten uns geirrt
und ob es was mit Sparen wird
Unser Dieter immer schlau
Jobbte im Sommer brav am Bau

Unsere Ängste waren reichlich
Das Motorrad unausweichlich
Was er begann, wollt´ er gewinnen
schlaflose Nächte sollten beginnen

Sein Schutzengel, der war ein Hit
Auch im Auto, flog er stets mit
Gut beschützt auf seinen Wegen
Bewegte Dieter sich verwegen

Die Schule für Elektrotechnik
Diese Zeit war voller Glück
Welch herrliches Studentenleben
Sollte es für ihn dort geben

Trotz Ablenkungen schloss er gut ab
Wir freuten uns sehr und ich hab
Darüber ein paar Tränen verdrückt
Ich war erfreut und sehr entzückt

Nun stand er fest auf eigenen Füßen
Tat das Hotel Mama von außen grüßen
Entschied für den großen Traum
nämlich für den Nordseeraum

Aber, wie spielt manchmal das Leben
Es soll eben keine Planungen geben
Man sah sich an und kam ganz frech
Im Kreis von Bekannten ins Gespräch

Sie hieß Tanja, fand ihn ganz nett
Doch dachte sie gleichzeitig kokett
Für Highheels ist er zu klein
doch schlimm sollte dies nicht sein

Dieter fand Tanja nett und schlau
Doch zu groß fand er sie als Frau
Trotz Pferde- und Katzenallergie
dachte er sich: Jetzt oder nie

Kurz darauf gab es ein Frühstück
und ein Tag und Abend, zum Glück
alle Bedenken waren vergessen
und man hat fein zu Abend gegessen

An einem ganz besonderen Tag
zu Rosen gab´s den Heiratsantrag
an der Nordsee sagte sie ihr Ja
Drum sind wir heute alle da!

Hoch lebe das Brautpaar

Autor: Eva Poltrona

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  • Thema: Hochzeit

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