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Gedichte übers Leben - Lebensweisheiten - Gedichte Lebensweg

Die passenden Gedichte übers Leben, zu Lebensweisheiten und Gedichte zum Lebensweg finden Sie hier. Denn nicht nur das Leben ist abwechslungsreich und vielfältig, sondern auch unsere Gedicht zum Thema Leben. Wenn Sie dennoch nicht das passende Gedicht zum Leben gefunden haben, schauen Sie doch bei den Sprüchen übers Leben oder den Zitaten zum Leben vorbei.

Ich danke dir!

Ich saß ganz allein, vor meinem PC.
Dachte an nichts.
Als es geschah, und ich es las.
Es warst Du, der mir da schrieb.
Ich überlegte: soll ich Dir antworten oder nicht?
Mein Kopf sagte ja, und ich tat's.
Erst waren es nur kurze Sätze, die ich dir schrieb.
Von diesem Tag an, traf ich Dich fast jeden Tag.
Aus all den Worten, die gefallen waren wurde,
eine wunderschöne Freundschaft geboren.
Eines Tages als ich Dich wieder sah.
Da fragtest du mich: bist du mein Schutzengel?
In meinem Kopf pulsierte es .
Wie meinte er dies ?
Ich überlegte nicht allzu lange, und sagte ja!
Diese Freundschaft , die wir hier führen ist einfach wunderbar.
Dich zu kennen, ist sehr schön.
Lass diese Freundschaft nie enden.
Ich danke Dir, du bist mein Licht am Ende meines Tunnels!
Lass mich für Dich, der Halm im Wind sein.
Dein Fels in der Brandung sein.
Und vieles mehr.
Ich Danke Dir so sehr!!

Autor: Katja Samberger

Es reden und träumen die Menschen
viel von besseren Tagen,
nach einem glücklichen, goldenen
Ziel,
sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wieder jung,
doch der Mensch erhofft
Verbesserung.

Autor: Friedrich von Schiller

Der Neid der dich besitzt,
der dir tiefe Narben in dein Leben ritzt.
Der dich zerstört und auch vernichtet,
der den Schaden hier anrichtet.
Den kenn ich nicht von dir,
so warst du nie zum mir.
Stehts nett und freundlich warst du ja,
aber du hast dich verändert, ich weiß nicht wies geschah.
Es ist der Neid an deiner Seite,
vor dem such ich das Weite.
Denn er macht mir Angst und Bange,
und nur noch so am Rande:
Du warst immer diejenige der ich vertraute,
bis mir dein Neid eins drüber haute!

Autor: Benétik Fabijan

Was soll ich tun,
wenn meine Fragen
mich ständig und stets in Frage stellen?
Wo soll ich suchen,
wenn an solchen Tagen
ich für mich soll Entscheidungen fällen?

Was soll ich tun
mit dem ganzen Wissen,
was tagtäglich ich vermittelt bekomme?
Es stopft und stopft,
stellt neue Fragen,
doch die Antworten bleiben verschwommen.

Diese Unzufriedenheit
in mir
veranlasste mich dazu,
in mir selber zu suchen
um die Antwort zu finden,
in deren Klarheit ich finde Ruh.

Seit diesem Zeitpunkt
beobachte ich mich,
egal, was ich grad tu.
Lerne erkennen,
lerne erfahren
und schrieb dieses Buch dazu.

Dieses Gedichte
stellen mir Fragen,
ohne mich zu binden.
Die Antwort dazu
in mir selber liegt,
erkennen heißt sie zu finden.

Dieses Buch,
das sind nur Worte,
schwarz auf weiß geschrieben.
Das Leben aber,
unbeschreiblich schön,
ist so, wie wir es lieben.

Das Leben ist
wie eine Lehre,
in die ich mich habe begeben.
Das Lehrziel dieser Lehre
heißt:
"Erkenne Dich und Dein Leben."

Autor: Harald Manzei

  • gepostet von Jens78 | 
  • Thema: Leben

O wie lieblich

O wie lieblich, o wie schicklich,
sozusagen herzerquicklich
ist es doch für eine Gegend,
wenn zwei Leute, die vermögend,
außerdem mit sich zufrieden,
aber von Geschlecht verschieden,
wenn nun diese, sag ich, ihre
dazu nötigen Papiere,
sowie auch die Haushaltssachen
endlich mal in Ordnung machen
und in Ehren und beizeiten
hin zum Standesamte schreiten,
wie es denen, welche lieben,
vom Gesetze vorgeschrieben,
dann ruft jeder freudiglich:
Gott sei Dank! Sie haben sich!

Autor: Wilhelm Busch

Sie hat nichts und du desgleichen

Sie hat nichts und du desgleichen,
Dennoch wollt ihr, wie ich sehe,
Zu dem Bund der heiligen Ehe
Euch bereits die Hände reichen.

Kinder, seid ihr denn bei Sinnen?
Überlegt euch das Kapitel!
Ohne die gehörigen Mittel
Soll man keinen Krieg beginnen.

Autor: Wilhelm Busch

Bundeslied

Den künftigen Tag' und Stunden,
Nicht heut dem Tag allein,
Soll dieses Lied verbunden
Von uns gesungen sein.
Euch bracht ein Gott zusammen,
Der uns zusammenbracht.
Von schnellen, ewigen Flammen
Seid glücklich durchgefacht!

Ihr seid nun eins, ihr beide,
Und wir mit euch sind eins.
Auf, trinkt der Dauerfreude
Ein Glas des echten Weins!
Auf, in der holden Stunde
Stoßt an und küsset treu
Bei diesem neuen Bunde
Die Alten wieder neu.

Nicht lang in unserm Kreise
Bist nicht mehr neu darin,
Kennst schon die freie Weise
Und unsern treuen Sinn.
So bleib' zu allen Zeiten
Herz Herzen zugekehrt;
Durch keine Kleinigkeiten
Werd' unser Bund gestört!

Uns hat ein Gott gesegnet
Ringsum mit freiem Blick,
Und wie umher die Gegend
So frisch sei unser Glück.
Durch Grillen nicht gedränget
Verknickt sich keine Lust;
Durch Zieren nicht geenget
Schlägt freier unsre Brust.

Mit jedem Schritt wird weiter
Die rasche Lebensbahn,
Und heiter, immer heiter
Steigt unser Blick hinan,
Und bleiben lange, lange,
Fort ewig so gesellt.
Ach, dass von einer Wange
Hier eine Trane fällt!

Doch ihr sollt nichts verlieren,
Die ihr verbunden bleibt,
Wenn einen einst von Vieren
Das Schicksal von euch treibt;
Ist's doch, als wenn er bliebe:
Euch ferne sucht sein Blick;
Erinnerung der Liebe
Ist wie die Liebe Glück.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

des lebens reigen tanze ich
die schritte sind gezählt
verwirrend ist des schicksals takt
verworren das gebet.

gedanken haben freien lauf
und sind doch gebunden
was hoch gedacht und tief gesucht
ist mittenmang verschwunden.

drum tanze ich nun meinen tanz
die schritte wohl bedacht
gebunden in die harmonie
der weltenkräfte macht.

seelenkräfte spiegelnd walten
der eigen kern wird nun befreit
lebenslicht emporgetragen
der wahrheitsfindung zum geleit.

Autor: unbekannt

(Gustav Johann Werner)

  • gepostet von Krabat | 
  • Thema: Leben

Weißer Süden

Und wieder träum ich mich
in südliche Gefilde.
Wenn sich im Gletschereis
der schräge Strahl der Sonne bricht,
dreht diese Welt sich mir
in nie vorher gehörtem Klang.

Deception Island - und weiter
zu des Neptun's Blasebalg -
bildhafte Namen für malerische Buchten
inmitten klarer Gletscherbäche.
Hufeisenförmig und dezent gedeckt -
die graue Asche längst verloschener Vulkane.
Und über allem liegt,
türkisgrün ausgeleuchtet,
der Eisgesang der Südlichen Polarnacht.

Kaum hüllt in Winterdunkel sich
der Felsen der Antarktis,
erblick ich im Zenit
das Strahlenkreuz des Südens.

Ja, so ein Ausflug
in die Nacht-Gedanken-Räume
kommt einer Reise
durch das Erdzeitalter gleich.

Copyright: Karin Rohner

Autor: Karin Rohner

Silvester-Rondeau

Silvesterabend wird sich alles wenden -
Kehraus bei den Gemütszuständen,
Die mich durch's alte Jahr gebracht.
Welch große Worte ich entfacht!
Jetzt lass ich's mal dabei bewenden,

Werf nicht mehr raus mit beiden Händen,
Gedichte, Haiku und Legenden,
Mit Pseudoweisheit angemacht.
Silvesterabend

Zwar konnt ich manchen Leser blenden,
Doch jetzt ist Schluss mit dem Verschwenden!
Denn als ich heute aufgewacht,
Hast Du mich einfach angelacht -
Zeit, mich dem Leben zuzuwenden.
Silvesterabend

Copyright: Karin Rohner

Autor: Karin Rohner

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