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Muttertagsgedichte - Sprüche zum Muttertag - Gedichte Muttertag

Der Muttertag ist ein Feiertag zu Ehren der Mutter, der sich besonders in der westlichen Welt eingebürgert hat. Er findet im deutschsprachigen Raum am 2. Sonntag im Mai statt. Hier finden Sie Muttertagsgedichte, Sprüche und Zitate zum Muttertag.

Mutter ist das Wort für Gott auf den Lippen und in den Herzen von kleinen Kindern.

Autor: William Makepeace Thackeray

(1811 - 1863, englischer literarischer Vertreter des Realismus und Zeitkritiker)

Gedicht zum Muttertag

Und ob der Mai auch stürmen will
Mit Regenguss und Hagelschlag,
Wie ein verspäteter April:
Er hat doch einen schönen Tag.

Hat einen Tag, der schlimme Mai,
Viel lieber als das ganze Jahr,
Und wo es schien mir einerlei,
Ob trüb der Himmel oder klar.

Und ist er trübe auch, ich fand
Mein Sträußlein doch in Wald und Ried
Und kann doch küssen deine Hand
Und sagen dir ein schlichtes Lied.

Autor: Annette von Droste-Hülshoff

Gedicht für Mama

Siehe! von all den Liedern nicht eines gilt dir, o Mutter:
Dich zu preisen, o glaub's, bin ich zu arm und zu reich.
Ein noch ungesungenes Lied, ruhst du mir im Busen,
Keinem vernehmbar sonst, mich nur zu trösten bestimmt,
Wenn sich das Herz unmutig der Welt abwendet und einsam
Seines himmlischen Teils bleibenden Frieden bedenkt.

Ach, wie liebreich warst du der Welt und dientest allen!
Und wie klein doch, wie plump hat sie dich endlich verkannt!
Da entsagtest du ihr; doch lächelnd wehren die Deinen
Heute und gestern der Hand, die sich in Liebe vergisst.

Autor: Eduard Mörike

Keine Weisheit, die auf Erden gelehrt werden kann, kann uns das geben, was ein Wort und ein Blick der Mutter uns gibt...

Autor: Wilhelm Raabe

((1831 - 1910), deutscher Erzähler)

Ein Kind ohne Mutter ist eine Blume ohne Regen.

Autor: unbekannt

(Spruch aus Indien)

Muttertagsgedicht

Im tollen Wahn hatt ich dich einst verlassen,
Ich wollte gehen die ganze Welt zu Ende
Und wollte sehn, ob ich die Liebe fände,
Um liebevoll die Liebe zu umfassen.

Die Liebe suchte ich auf allen Gassen,
Vor jeder Türe streckt ich aus die Hände
Und bettelte um kleine Liebesspende -
Doch lachend gab man mir nur kaltes Hassen.

Und immer irrte ich nach Liebe, immer
Nach Liebe, doch die Liebe fand ich nimmer
Und kehrte um nach Hause, krank und trübe.

Doch da bist du entgegen mir gekommen,
Und ach! Was da in deinen Aug geschwommen,
Das war die süße, lang gesuchte Liebe!

Autor: Heinrich Heine

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